TSG Reutlingen

2018-12-08-TSG M1-HSG Rietheim-Weilheim-13Beobachtet vom genesenen Levi Leyh (4): Benedict Greve (24) als erfolgreichster Werfer des Abends auf Reutlinger Seite kurz vor einem erneuten Abschluss.

TSG Reutlingen zurück in der Erfolgsspur

„Das war ein Schritt in die richtige Richtung!“, jubelte TSG-Trainer Marcus Grimm direkt nach dem ungefährdeten 33:28 (19:15)-Heimsieg seiner Mannschaft gegen den Tabellenelften HSG Rietheim-Weilheim. Von Beginn an war das Team um Kapitän David Drosson im Gegensatz zur unnötigen Niederlage in Aixheim in der Vorwoche deutlich präsenter und zeigte vor allem im ersten Durchgang im Angriff eine solide Leistung. „Unser Selbstvertrauen hat aufgrund der spielerisch und kämpferisch eher dürftigen Leistungen in den letzten Wochen etwas gelitten. Ich bin aber überzeugt, dass wir unsere Talsohle durchschritten haben!“, blickt der Reutlinger Kommandogeber optimistisch in die Zukunft.

Gegen die Gäste aus dem Faulenbachtal brauchten die Achalmstädter zu Beginn der Partie etwas Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Vor allem die Defensive offenbarte in der Anfangsviertelstunde einige Schwächen, sodass die HSG Rietheim-Weilheim nach dem zwischenzeitlichen 8:6 (14.) durch Simon Ofenheusle ihrerseits mit 10:11 (18.) in Führung gehen konnte. Es sollte die letzte für das Team um den neuen HSG-Trainer Gunther Haffa sein, denn nach dem Ausgleichstreffer zum 11:11 (19.) durch Levi Leyh, welcher nach über 2-monatiger Verletzungspause ein beeindruckendes Comeback feierte und fünf Treffer zum Sieg beisteuerte, kam Reutlingen ins Rollen. Die Abwehr stand nun kompakter und die daraus resultierenden Ballgewinne wurden durch schnelles Umschaltspiel in einfache Tore umgemünzt, sodass man sich bis zum Pausenpfiff mit vier Toren absetzen konnte.

Die Achalmstädter, die mit dem neuerlichen Sieg die Hinrunde mit 16:10 Punkten abschlossen und somit den Kontakt zum oberen Tabellendrittel halten konnten, kamen hochmotiviert aus der Kabine und legten bis zur 40. Spielminute einen eindrucksvollen 7:1-Lauf zum vorentscheidenden 26:16 hin. In der Folgezeit schaltete Reutlingen nun spätestens ab dem 31:22 (54.) durch den insgesamt zehn Mal erfolgreichen Benedict Greve zwei Gänge zurück, wodurch den Gästen in der verbleibenden Spielzeit noch etwas Ergebniskosmetik gelang.

„Grundsätzlich könnte man meinen, dass unsere derzeitige Situation sowohl tabellarisch als auch punktemäßig in Ordnung ist. Dennoch bin ich etwas enttäuscht, denn es war mehr drin!“, möchte sich Grimm nicht mit dem aktuellen fünften Tabellenplatz zufrieden geben.

Gelegenheit, das eigene Punktekonto weiter zu verbessern, bietet sich seiner Mannschaft kommenden Sonntag (17.00 Uhr, Markweghalle), wenn man bei der H2Ku Herrenberg seine Visitenkarte abgibt.

Es spielten:

TSG Reutlingen: Selakovic, Memisahovic – Leyh (5), Drosson (3), Bantle (2), Löchle, Müller (1/1), Hatic (2), Buck, Ofenheusle (5), Groß (1), Greve (10/5), Carle (5)