TSG Reutlingen

Foto Spielbericht kl

TSG mit Auswärtsniederlage

Die Landesliga-Handballer der TSG Reutlingen zogen im Duell beim starken Aufsteiger TV Aixheim durch eine 24:29 (9:12)-Niederlage letztlich verdientermaßen den Kürzeren und rutschen hierdurch auf den siebten Tabellenplatz ab. Die Partie in der harzfreien Halle begann wie erwartet konfus, denn beide Teams überboten sich förmlich während der gesamten Spieldauer im Produzieren von technischen Fehlern und Auslassen bester Torgelegenheiten. Deutlich spürbar war im Reutlinger Lager zudem das Fehlen der Stammspieler Billy Bantle, Johannes Carle sowie dem Langzeit-Verletzten Levi Leyh.

So war es denn auch nicht verwunderlich, dass die Achalmstädter bis zur 20. Spielminute Einiges an Anlaufzeit benötigten, um wenigstens ansatzweise ins Spiel zu finden. Nachdem man bereits frühzeitig deutlich mit 7:1 (14.) und 8:3 (18.) in Rückstand geriet, lief es - TSG-Trainer Marcus Grimm hatte bereits früh zwei Auszeiten nehmen müssen – in der Folgezeit zunehmend besser, sodass man nach dem 7:9 (23.) bis zum Pausenpfiff noch in Schlagdistanz war.

„Sicherlich ist das Handballspielen ohne Haftmittel eine völlig andere Welt. Und nicht umsonst hat Aixheim bislang sechs seiner sieben Heimspiele gewonnen. Nichts desto trotz hätte ich von meiner Mannschaft vor allem im Abwehrverbund deutlich mehr Gegenwehr erwartet!“, so ein enttäuschter Reutlinger Kommandogeber nach der zerfahrenen Partie.

Im zweiten Durchgang konnte Reutlingen die Partie bis zum 18:21 (48.) zwar noch relativ offen gestalten – zu einer Wende sollte es allerdings nicht reichen. „Wir hätten heute noch fünf Stunden spielen können und hätten das Ding nicht gedreht. Dazu hat heute einfach der letzte Wille gefehlt!“, so Co-Trainer Thomas Schneider.

Bereits am Samstag (19.30 Uhr, Oskar-Kalbfell-Halle) bietet sich den Achalmstädtern die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn man den Tabellenzehnten HSG Rietheim-Weilheim empfängt. „In den letzten Wochen haben wir eindeutig zu viel liegen lassen. Jetzt müssen wir alles daran setzen zusammen den Bock umzustoßen!“, erwartet Grimm in den kommenden Tagen von seinen Schützlingen eine Rückkehr zu nicht allzu lang zurückliegenden Tugenden.

Es spielten:

Reutlingen: Selakovic, Memisahovic – Selesi (4), Drosson (5), Wiedwald, Vollmer, Löchle, Ludescher (2), Hatic (1), Buck, Ofenheusle (3), Greve (8/5), Mayer (1)