TSG Reutlingen

M1 heiß auf Derby

Die M1 der TSG Reutlingen möchte am Samstag im Heimspiel gegen die SG Ober-/Unterhausen (19.30 Uhr, Storlachhalle) den Schub aus dem optimalen Saisonstart mit maximaler Punktausbeute mitnehmen und auch im ersten Derby der noch jungen Saison Zählbares punkten. „Die Rollen sind klar verteilt: wir wollen gewinnen – Unterhausen muss gewinnen!“, so Reutlingens Kommandogeber Marcus Grimm vor der Partie.

„Unser Selbstvertrauen ist nach den hochverdienten Siegen gegen Köngen und Herrenberg nahezu grenzenlos. Die Aussicht, in eigener Halle dem haushohen Favoriten ein Bein stellen zu können, sorgt bei uns für eine Extra-Portion Motivation!“, macht der TSG-Trainer deutlich, dass man im Lager der Achalmstädter heiß auf die Gäste ist und sich durchaus Chancen auf einen weiteren Sieg ausrechnet.

Diese Hoffnung ist einerseits nicht ganz unberechtigt, denn bereits letzte Saison lieferte man gegen die Lichtensteiner beim 38:28-Heimsieg eine wahre Gala ab, die letztlich mitverantwortlich dafür war, dass den Gästen der angepeilte Aufstieg nicht gelang. Andererseits hat sich bei den Gästen in der Sommerpause einiges getan. Vom Württembergligisten HSG Schönbuch wechselten mit Sascha Hejny und Moritz Fischer zwei Spieler unters Schloss, die bereits in der Vergangenheit das TSG-Trikot trugen. Zudem steht mit Florian Grauer mittlerweile wieder ein Top-Spieler zur Verfügung, der bei der erwähnten Niederlage in der Vorsaison verletzungsbedingt pausieren musste. Zu guter Letzt wechselte mit Thomas Dangel ein äußerst erfahrener Trainer auf die Kommandobrücke der Gäste.

„Wenn die SG Ober-/Unterhausen nach den getätigten Investitionen eine Chance auf den Aufstieg haben will, dann dürfen sie sich solche Ausrutscher wie vergangene Saison nicht leisten!“, ist sich Co-Trainer Thomas Schneider sicher, dass bei den Lichtensteinern eine andere Drucksituation herrschen dürfte als bei den Achalmstädtern. „Wenn uns die SG eine Gelegenheit lässt, dann werden wir da sein!“, ergänzt der bärenstarke Neuzugang Levy Leyh selbstbewusst.

Verzichten müssen die Hausherren weiterhin auf Felix Schulz (Auslandsaufenthalt) und Neuzugang Johannes Carle (Sperre). Ansonsten kann man im Reutlinger Lager aus den Vollen schöpfen.